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Wissenswertes

Hier einige Informationen über die richtige Auswahl eines Stromerzeugers:

Stromerzeuger, angetrieben von Verbrennungsmotoren, dienen den vielfältigsten Einsatzzwecken: Man braucht sie als Stromquelle im Freizeitbereich genauso wie im professionellen Einsatz. Sie treiben Elektrowerkzeuge an, sorgen für Beleuchtung, dienen dazu um Lastspitzen zu überbrücken u. v. m., oder auch einfach nur, um Energie zu haben, wenn das öffentliche Netz ausfällt.

Die wichtigste Frage ist sicherlich, wofür Sie den Stromerzeuger einsetzen möchten:

  • um Strom zu haben, falls das öffentliche Netz ausfällt, oder keines vorhanden ist;
  • um Strom zu haben, um Lastspitzen zu überbrücken, wenn das öffentliche Netz nicht ausreicht.
  • um Strom zu haben, um für Testzwecke andere Spannungen oder Frequenzen zu erzeugen

Begriffsdefinitionen:

  • Spannung: Potentialunterschied zwischen zwei Polen - gemessen in Volt (V)
  • Stromstärke: Elektronenfluss - gemessen in Ampere (A)
  • Widerstand: Widerstand vermindert Elektronenfluss - gemessen in Ohm (Ω)
  • Leistung: Elektrische Leistung entwickelt sich im Zusammenhang von Spannung und Strom, zum Beispiel in einem elektrischen Gerät bzw. Verbraucher - gemessen in Watt (W) oder Volt Ampere (VA)
  • Frequenz: Wie oft der Wechselstrom seine Polarität pro Sekunde ändert – gemessen in Hertz (Hz)
  • Leistungsfaktor: Relation zwischen Wirkleistung (W) und Scheinleistung (VA). Er zeigt die verschiedenen Phasen zwischen Spannung und Stromstärke, abhängig von den Charakteristiken der Anlage. Es handelt sich um eine reine Zahl, angezeigt in cosphi. Der Leistungsfaktor ist auf dem Typenschild des Gerätes ersichtlich.

Die abgebende Leistung des Aggregates kann wie folgt berechnet werden:

  • Wechselstrom (230 V): W = V x A x cosphi
  • Drehstrom (400 V): W = (V x A  x cosphi)⅓

Antriebsarten:

Benzinmotoren kommen in Frage, wenn der Stromerzeuger für den mobilen Einsatz klein und leicht sein soll und nur kurze Laufzeiten bei intermittierendem Betrieb zu erwarten sind.

Dieselmotoren sind schwerer und robuster und damit für längere Laufzeiten besser geeignet. Der spezifische Kraftstoffverbrauch bei Dieselgeräten ist geringer. Festinstallierte Notstromanlagen dürfen mit steuerbegünstigtem Kraftstoff (Heizöl) betrieben werden (was allerdings vorher beantragt werden muss). In der Vermietung werden von uns ausschließlich Dieselaggregate eingesetzt.

Startsystem:

Man unterscheidet generell zwischen zwei Startsystemen:

  • Reversierstarter für das manuelle Anwerfen des Motors durch Anreißen über ein sich  automatisch aufrollendes Seil
  • Elektrostart über Anlasser

Generatoren:

Der antreibende Motor erzeugt über einen Rotor und dessen magnetische Eigenschaften ein Magnetfeld, welches dann in den Wicklungen des den Rotor umgebenden Stators einen Stromfluss der gewünschten Leistung erzeugt. Man unterscheidet zwischen Synchron- und Asynchron-Generatoren. Wir bieten ausschließlich Synchron-Generatoren an, die durch den offenen Generatoraufbau die Schutzart IP 23 aufweisen. Höhere Schutzarten bis zu IP 45 sind gegen Aufpreis möglich. Unsere Generatoren sind kurzfristig bis zum 3-fachen Wert überlastbar, um bei induktiven Verbrauchern den Anlaufstrom zu überbrücken.

Verbraucher:

Man unterscheidet zwischen ohmschen und induktiven Verbrauchern.

Bei ohmschen Verbrauchern handelt es sich um Verbraucher, die keinen Anlaufstrom benötigen, d.h. Verbraucher, deren Strombedarf sich im Einschaltmoment nicht bis zum normalen Betriebszustand erhöht. Hierunter fallen z. B. Bohrmaschinen, Stichsägen, Heckenscheren, Glühlampen, Heizung usw. Bei diesen Verbrauchern können Sie die Leistungsdaten ohne Hinzurechnung von weiteren Werten übernehmen.

Bei induktiven Verbrauchern handelt es sich um Verbraucher, die nur kurzfristig, während des Einschaltmomentes, ein Vielfaches der angegebenen Leistung benötigen. Hierunter fallen z. B.  Elektromotoren, Schweißgeräte, Pumpen, Hochdruckreiniger usw. Gerade Pumpen benötigen zum Aufbau des magnetischen Feldes sowie zum Hochlaufen auf Betriebsdrehzahl bis zum 8-fachen des angegebenen Wertes.

Dies war nur ein kleiner Überblick, der sicherlich nicht alle Fragen beantworten konnte. Für die Beantwortung weiterer Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung!

Hier können Sie diese Informationen als PDF downloaden: